Wohnraum für alle

Als Sozialpädagogin stelle ich in den letzten Jahren fest, dass es sehr schwer für Familien mit Kindern, die eher einkommensschwach sind geeigneten bezahlbaren Wohnraum in VS und auch in den umliegenden Ortschaften zu finden.
Auch Alleinerziehende, Menschen mit Handycaps haben es schwer eine bezahlbare Wohnung zu finden.

Wir brauchen dringend in VS eine intensive öffentliche Förderung im sozialen Wohnungsbau. Auch die jungen Flüchtlingsfamilien finden nur sehr, sehr schwer bezahlbaren Wohnraum.

Eine gesunde Stadtentwickung sollte das Wohnen der verschiedenen Bevölkerungsgruppen gut mischen. Keine Ghettos schaffen für Sozialschwache. Das schafft große Probleme, die wir aus den Nachrichten kennen.

Es sollte zweckmäßiger Wohnraum geschaffen werden ohne häßlich zu sein und doch preiswert zum Beispiel siehe Wohnnungsbau in Skandinavien oder Holland.

Es sollte den sozialen Institutionen in VS wie z. b. der Caritas, Diakonie, AWO u.a. Wohnraum zur Direktvermittlung an Ihr Klientel zur Verfügung gestellt werden, da sie zur Zeit auf dem derzeitigen Wohnungsmarkt in VS so gut wie keine Chance haben eine, bezahlbare Wohnung zu finden.

Leider habe ich aufgrund des Wohnungsmangels das Abgleiten von Personen in die Obdachlosigkeit erlebt, was dann wiederum massive psychische Erkrankungen nach sich zieht.

Aus meiner Sicht ist es für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft und unser zukünftiges friedliches Zusammenleben in VS sehr sehr wichtig diesen Bereich sozialer Wohnungsbau nicht zu vernachlässigen.

Ich bin kein Architekt, deshalb wünsche ich mir hier gute preiswerte Ideen von sozial engagierten Architekten für unsere Stadtentwicklung in VS im sozialen Wohnungsbau.

Ein Kommentar

  1. Als Mitarbeiterin der Wohnungslosenhilfe in unserer Stadt kann ich die Aussagen von Frau Volk voll und ganz bestätigen. In die Zukunftsplanung der Stadt VS sollten daher die Empfehlungen zur Verbesserung der Wohnraumversorgung und des Zugangs von Wohnungsnotfällen zu Normalwohnraum der Studie zu „Wohnungslosigkeit in Baden-Württemberg – Untersuchung zu Umfang, Struktur und Hilfen für Menschen in Wohnungsnotlagen“ Eingang finden (GISS-Studie im Auftrag des Sozialministeriums Baden-Württemberg). Dies ist notwendig um den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt zu sichern.
    Es braucht besondere Zugänge und Begleitung zum Wohnungsmarkt für wohnungslose bzw. obdachlose oder davon bedrohte Menschen, überwiegend ist Überschuldung der Hauptfaktor von Wohnungsverlust, gleichzeitig fallen diese Menschen aufgrund der SCHUFA-Einträge aber auch durch das Raster der Wohnungsbaugesellschaften und Hausverwaltungen – zusätzlich zum Mangel an günstigem Wohnraum.

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