Der Zukunftsplan

Wir möchten Villingen-Schwenningen weiterdenken. Mit einem intensiven Dialogprozess soll ein Zukunftsplan entwickelt werden, der die Doppelstadt in eine gemeinsam gestaltete Zukunft begleiten soll.

Entscheidend dafür ist es, dass dabei Ihre Bedürfnisse und Überlegungen berücksichtigt werden. Auf verschiedenen Veranstaltungen und Werkstätten sind deshalb alle dazu eingeladen, ihre Perspektiven und Ideen einzubringen.

Die Zukunftsfragen

Die Zukunftsfragen bringen die gesammelten Ergebnisse aus der ersten Runde des Bürgerdialogs und der fachlichen Betrachtung von urbanista und KGSt auf einen Nenner: es sind die entscheidenden Herausforderungen, denen sich die Stadt Villingen-Schwenningen stellen muss. Dazu gemeinsam Lösungen zu finden und diese umzusetzen, wird die Aufgabe unterschiedlicher Akteure der Stadt werden: der Stadtverwaltung, der Wirtschaft aber auch jedes einzelnen Bewohners.

Die Fragen sind bewusst so gestellt, dass sie verschiedenen Themen der Stadtentwicklung tangieren, denn wir sind davon überzeugt, dass die besten Lösungen nur dann entstehen, wenn verschiedene Aspekte und Akteure der Stadt zusammenwirken.

Nachdem wir in der ersten Runde, dem Stadtcheck, sehr genau nach Problemen und Lösungen gefragt haben, stand beim Zukunftscamp das gemeinsame Arbeiten und Verständigen über Richtungen und Lösungsansätze im Vordergrund. Welchen Weg sollte die Stadtentwicklung in Villingen-Schwenningen einschlagen? Hierzu haben wir gemeinsam mit Ihnen über folgende Fragen diskutiert:

1. Profilierung von Villingen und Schwenningen: Wie können die Stärken Villingens und Schwenningens noch deutlicher herausgearbeitet werden?

Eine zielgerichtete Zukunftsentwicklung kann nur dann erfolgen, wenn klar ist, welches Entwicklungsziel die beiden großen Stadtbezirke verfolgen. Im Bürgerdialog wurden Schwierigkeiten auf politischer Ebene zwischen den Interessen Villingens und Schwenningens thematisiert, die sich vor allem in Form von „Grabenkämpfen“ äußern. In der Analyse der Stadt Villingen-Schwenningen wurden Doppelstrukturen festgestellt. Es soll diskutiert werden, inwiefern diese Zweiteilung positiv ist und wo sie die Entwicklung der Stadt hindert.
Villingen und Schwenningen sollen in Zukunft ihre jeweiligen Stärken besser herausarbeiten und ihre Profile schärfen. Was kann nur Villingen und was kann nur Schwenningen? Was kann der eine Stadtbezirk am besten, was der andere? Wo macht es thematisch und räumlich Sinn, Dinge zu konzentrieren und Doppelstrukturen aufzulösen?

2. Profile schärfen auf der einen Seite: Aber was hält Villingen und Schwenningen andererseits zusammen?

Die Analyse hat ein schwaches Außenbild der Stadt ergeben. Auch die Bürger konnten im Rahmen des Stadtckecks nicht eindeutig benennen, wofür ihre Stadt steht. Im Wettbewerb der Gemeinden wird es in Zukunft wichtiger darzustellen, wofür VS steht. Dabei geht es vor allem auch um die weichen Standortfaktoren, wie z.B. das Image einer Stadt. Neben der Zukunftsaufgabe, Villingen und Schwennigen zu profilieren und die jeweiligen Stärken konsequent herauszuarbeiten, ist es auch entscheidend, wie die beiden Stadtbezirke zusammen ein überzeugendes Gesamtbild ergeben.

Wie ergeben sich durch die „Unterschiedlichkeit“ Stärken im Alltag der Bürgerinnen und Bürger und im Außenbild der Stadt? Was verbindet die Stadtbezirke trotz ihrer Unterschiedlichkeit und verhindert so ein Auseinanderdriften und Rivalität? Der Zusammenhalt kann auf verschiedenen Ebenen stattfinden: von Mobilitätsfragen bis hin zu weichen Faktoren, wie beispielsweise kulturelle Anlässe, die ein Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugen.

3. Die Rolle der Ortschaften in VS: Wie lassen sich die Ortschaften zukunftsfähig weiterentwickeln?

Der Stadtcheck VS hat ergeben: Die ländlich geprägten Ortschaften haben Entwicklungsbedarf im Bereich Wohnen und Einzelhandel. Um die natürlichen Ressourcen (Flächenverbrauch und Mobilitätsfolgekosten) zu schonen, gilt grundsätzlich die Planungsdevise: Keine naturräumlichen Flächen für neue Siedlungsentwicklung in Anspruch nehmen. Gleichzeitig brauchen die Ortschaften eine Perspektive, wie sie sich zukunftsgerichtet weiterentwickeln können.

Liegt die Lösung für die Entwicklung der Ortschaften in der Nachverdichtung? Welche Verdichtung ist notwendig, welche angemessen und welche nicht erwünscht?

4. Wie kann Villingen-Schwenningen attraktiver für junge Leute werden?

In Hinblick auf den demografischen Wandel wird es in Zukunft umso wichtiger sein, junge Menschen in VS zu halten, damit die Altersstruktur möglichst ausgeglichen bleibt. Derzeitige Tendenzen deuten allerdings an, dass Villingen-Schwenningen Gefahr läuft, junge Menschen durch Abwanderung zu verlieren. Ein möglicher Grund, so haben es die Ergebnisse des Bürgerdialogs und die Gespräche der KGSt ergeben, könnten die fehlende Attraktivität des Standorts für junge Menschen sein. Auch Defizite bei Freizeitangeboten und kulturellen Veranstaltungen für junge Erwachsene tragen vermutlich hierzu bei.

Studenten, Berufseinsteiger und Jugendliche sind eine wichtige Zielgruppe für die Weiterentwicklung und die Zukunftsfähigkeit Villingen-Schwenningens. Nur wenn es auch in Zukunft gelingt, die Generation beim Einstieg in das Berufsleben in der Stadt zu halten bzw. neue Bewohner zu gewinnen, bleibt Villingen-Schwenningen lebendig und ökonomisch wettbewerbsfähig.

5. Wie sieht die Zukunft der Nachbarschaften und Quartiere aus?

Die globalen Herausforderungen „Nachhaltigkeit“ und „demografischer Wandel“ werden vor allem auf der Handlungsebene der Quartiere bedeutsam. Eine wohnungsnahe Versorgung, die Erreichbarkeit von Freizeiteinrichtungen und Arbeitsstellen sowie Orte des Miteinanders tragen maßgeblich zur Lebensqualität in den Quartieren bei. Auch wenn die Innenstadtbereichen der Stadtbezirke Villingen und Schwenningen aus Sicht der Nutzungsmischung recht gut aufgestellt sind, ergab die Stadtraumanalyse vereinzelnd Defizite in den Randbereichen der großen Stadtbezirke und Ortschaften.

Ziel ist es, die alltäglichen Wege kurz zu halten, um auch älteren Menschen und Kindern die selbständige Teilhabe am sozialen Leben zu ermöglichen. Wenn man über das zukünftige Wohnen redet, sollte das Quartiersleben immer mitgedacht werden.

6. Älter, bunter, gleiche Chancen: Was macht VS zu einer Stadt für alle?

Villingen-Schwenningen ist heute durch seine vielfältige Bildungslandschaft und sein lebendiges Vereinsleben gut aufgestellt, um alle Menschen in die Stadtgesellschaft zu integrieren. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels wird es in Zukunft immer wichtiger sein, jeden jungen Menschen so zu fördern, dass er oder sie persönliche und berufliche Ambitionen verfolgen kann. Gleichzeitig stellt sich die Frage, wie sich auch ältere Menschen und Menschen mit Behinderung aktiv in die Gesellschaft einbringen bzw. daran teilhaben können. In Zukunft muss sich die Stadt diesen großen Herausforderungen stellen: Inwiefern geht die Stadt auf die Bedürfnisse der älteren Menschen ein? Wie wird das Potenzial von Migranten und Flüchtlingen genutzt? Und wie können junge Menschen noch besser gefördert werden?

7. Gemeinsam stark – Stadtentwicklung und Wirtschaft: Was kann die Stadt für die Wirtschaft tun? Und wie will die Wirtschaft sich in der Stadtentwicklung einbringen?

Der Wirtschaftsstandort Villingen-Schwennigen ist gekennzeichnet durch eine vielfältige Branchenstruktur sowie Unternehmer, die Verantwortung für ihre Mitarbeiter und die Stadt übernehmen. Das produzierende Gewerbe, mit einem Großteil der Beschäftigen, ist – entgegen dem bundesweiten Trend – immer noch das traditionelle Rückgrat der lokalen Wirtschaft. Doch wie zukunftsfähig sind dieser Wirtschaftsbereich sowie die Bereiche Handel und Dienstleistung in der Stadt aufgestellt? Welche Anforderungen haben Unternehmer an ihre Stadt und deren Bewohnern, um prosperierend wirtschaften zu können? Wie können Wirtschaft und Stadt zum beiderseitigen Vorteil besser kooperieren? Und was kann die Stadt tun, damit die Unternehmer am Ort bleiben und sich neue Unternehmen gründen und ansiedeln?

Ideenliste

 

   Bürgerinnen und Bürger hatten im Rahmen des Bürgerdialogs die Möglichkeit,
Vorschläge darüber zu geben, wo und wie sich VS verändern soll.
Im Zuge dessen haben wir zahlreiche Ideen  für Villingen-Schwenningen sammeln können.

 

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1018 Ideen

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Verringerung des Verkehrslärms

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Ideenkarte

Leitbild & ISEK – der Prozess

Gemeinsam die Zukunft gestalten

Wir möchten Villingen-Schwenningen weiterdenken. Das vielfältige Engagement der hier lebenden Menschen prägen unsere Stadt ebenso wie veränderte globale Herausforderungen. Mit einem intensiven Dialogprozess soll ein Zukunftsplan entwickelt werden, der die Doppelstadt in eine gemeinsam gestaltete Zukunft begleiten soll.

Der Zukunftsplan soll zu einer richtungsweisenden Grundlage für die Stadtentwicklung der kommenden Jahre werden. Entscheidend dafür ist es, dass dabei Ihre Bedürfnisse und Überlegungen berücksichtigt werden. Auf verschiedenen Veranstaltungen und Werkstätten sind deshalb alle dazu eingeladen, ihre Perspektiven und Ideen einzubringen und so zunächst ein gemeinsam getragenes Zukunftsbild zu erstellen. Das Zukunftsbild bildet die Basis für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, kurz ISEK, das im zweiten Teil des Verfahrens entsteht. Während das Zukunftsbild die übergeordneten Ziele, Handlungsfelder und Bereiche definiert, geht das ISEK einen Schritt weiter: Es benennt konkrete Projekte, Maßnahmen und Umsetzungsstrategien, mit denen das Zukunftsbild Realität wird. Beides zusammen ergibt dann den Zukunftsplan.

In vier Schritten zum Zukunftsplan

Schritt 1: Stadtcheck

Im ersten Schritt geht es darum, wie Sie Ihre Stadt erleben: Welche Geschichte(n) erzählt Villingen-Schwenningen? Wo soll es so bleiben, wie es ist? Und was fehlt Ihnen?

Schritt 2: Zukunftsaufgaben lösen

Im zweiten Schritt wollen wir uns mit den gesammelten Potenzialen, Defiziten und Bedarfen beschäftigen und sie in konkrete Zukunftsaufgaben übersetzen. Im Rahmen eines großen Zukunftscamps wollen wir diese mit Ihnen lösen.

Schritt 3: Zukunftsbild erstellen

Im dritten Schritt präsentieren wir zunächst einen Entwurf des Zukunftsbilds, das aus den Ergebnissen der ersten Schritte des Dialogs zusammengetragen wurde. In Arbeitsgruppen wird dann das Zukunftsbild vervollständigt und konkretisiert.

Schritt 4: Projekte entwickeln

Im vierten Schritt sollen auf Grundlage des Zukunftsbilds konkrete Projekte entwickelt werden. Bei der Projektwerkstatt werden die Ideen noch einmal intensiv diskutiert und auf ihre Umsetzbarkeit geprüft.

Mit der Entwicklung des ISEK und der Durchführung des Dialogprozesses wurde das Stadtentwicklungsbüro urbanista aus Hamburg beauftragt, das mit einem frischen Blick von außen zwischen den unterschiedlichen Interessengruppen vermitteln soll.

Um auch die finanziellen Spielräume für mögliche Folgeplanungen und Umsetzungen zu sichern, wird der Zukunftsplan mit einer Strategischen Zielplanung für die Verwaltung und einer damit einhergehenden Haushaltskonsolidierung verknüpft, die von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) durchgeführt wird.

News & Termine

Wann und wo kann ich mitmachen?
Damit sich möglichst viele Menschen am Zukunftsplan beteiligen können, war urbanista zu Beginn des Dialogprozesses eine Woche lang an verschiedenen Orten in der Doppelstadt auf Tour.

Die Auftaktveranstaltung fand am Donnerstag, 7. April, in der Alten Feuerwache im Stbz. Schwenningen von 16–21 Uhr statt. Für unsere On-Tour Stationen besuchten wir im April folgende Orte in Villingen-Schwenningen

  • Fr., 8. April, Bauhaus Markt im Stbz. Villingen, Berliner Straße 19, 14–18 Uhr
  • Sa., 9. April, Wochenmarkt im Stbz. Schwenningen, 7–13 Uhr
  • So., 10. April, Verkaufsoffener Sonntag, Innenstadt Villingen, 13–18 Uhr
  • Mo., 11. April, Bahnhof Villingen, 13–18 Uhr
  • Di., 12. April, Hochschule – Foyer der Mensa Schwenningen, 9–15 Uhr.

Eindrücke von Auftaktveranstaltung und On-Tour-Stationen finden Sie hier.

Das Zukunftscamp fand am 22. und 23. Juli 2016 im Jugend- und Kulturzentrum K3 statt. An zwei Tagen ging es neben Vorträgen, Präsentationen und Diskussionen darum in Arbeitsgruppen gemeinsam die Zukunft Villingen-Schwenningens weiterzuentwickeln.

Präsentation des Zukunftsbilds

Ende des Jahres wird ein vorläufiger Entwurf des Zukunftsbilds präsentiert.
Dieses ergibt sich aus den Ergebnissen der ersten Schritte des Dialogs und soll in Arbeitsgruppen vervollständigt und konkretisiert werden.

Projektschluss wird im Juli 2017 sein.

 

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FAQ

Was ist ein Zukunftsbild? Wie kann ich mitmachen? Und was passiert mit meinen Beiträgen? Diese und weitere wichtige Fragen zum Dialogverfahren haben wir zusammengestellt und beantwortet.

1: Warum ein Zukunftsbild?

Der Zukunftsplan soll zu einer richtungsweisenden Grundlage für die Stadtentwicklung der kommenden Jahre werden. Das Zukunftsbild bildet die Basis für das Integrierte Stadtentwicklungskonzept, kurz ISEK, das im zweiten Teil des Verfahrens entsteht. Während das Zukunftsbild die übergeordneten Ziele, Handlungsfelder und Bereiche definiert, geht das ISEK einen Schritt weiter: Es benennt konkrete Projekte, Maßnahmen und Umsetzungsstrategien, mit denen das Zukunftsbild Realität wird. Beides zusammen ergibt dann den Zukunftsplan.

Um auch die finanziellen Spielräume für mögliche Folgeplanungen und Umsetzungen zu sichern, wird der Zukunftsplan mit einer Strategischen Zielplanung für die Verwaltung und einer damit einhergehenden Haushaltskonsolidierung verknüpft, die von der Kommunalen Gemeinschaftsstelle für Verwaltungsmanagement (KGSt) durchgeführt wird.

2: Wer steht hinter dem Verfahren?

Das Dialogformat wurde von der Stadt Villingen-Schwenningen initiiert. Mit der Umsetzung wurde das Büro urbanista beauftragt.

Das Büro erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sowie weiteren Fachleuten den Entwurf für das Zukunftsbild. Das fertige Zukunftsbild wird Anfang 2017 dem Gemeinderat zum Beschluss vorgelegt. Mit dem Zukunftsbild haben Politik und Verwaltung für die weitere Planung eine Richtschnur in der Hand.

3: Was passiert mit meinen Beiträgen?

Alle Beiträge aus der ersten Runde werden aufgenommen und bei eventueller Dopplung gebündelt. Im Anschluss werden die gesammelten Potenziale, Defizite und Lösungsvorschläge in Zukunftsaufgaben übersetzt, woraus dann in einem weiteren Schritt der Entwurf des Zukunftsbildes erarbeitet wird. Die Bürger Villingen-Schwenningens sind eingeladen, an allen Entwicklungsschritten mitzuwirken.

4: Wie kann ich mitmachen?

Um möglichst viele Menschen zu erreichen, machen wir in der ersten Runde – dem großen ‚Stadtcheck‘ – an verschiedenen gut besuchten Orten in der Stadt Station. Auch online können Beiträge eingegeben und mit anderen diskutiert werden. In der zweiten Runde wird es konkreter. Auf dem Zukunftscamp Ende Juli 2016 werden wir gemeinsam mit allen Interessierten Zukunftsaufgaben lösen, die sich aus dem Stadtcheck ergeben. Auch hier wird es wieder eine Möglichkeit geben, online mitzuwirken.

5: Warum wir Duzen

Siezen oder Duzen ist eine äußerst heikle Frage. Wir haben uns bei VS weiterdenken in den auffordenden Überschriften für das freundschaftliche ‚Du‘ entschieden.

Die persönliche Ansprache wird in den Kommunikationsmedien verwendet. Die direkte Ansprache soll auffordernd wirken, selbst Position zu beziehen und eine eigene Meinung zur Zukunft der Stadt zu haben. Unsere Erfahrungen aus vielen anderen Dialogverfahren – u.a. in Zürich, Wien, Braunschweig oder Hamburg – haben gezeigt, dass das persönliche ‚Du‘ die Distanz verringert und so die Kommunikation erleichtert. In den eher informierenden Kommunikationsmedien, wie etwa der Zeitung zum Dialog, verwenden wir hingegen das „Sie“.

Wir wollen natürlich niemanden ausgrenzen oder unhöflich wirken. Und in den direkten Gesprächen auf unseren Veranstaltungen und an den Dialogständen siezen wir die Menschen selbstverständlich.

Kontakt

Finden Sie nicht die Informationen, die Sie gesucht haben? Haben Sie weitere Fragen zum Dialogverfahren?

Dann kontaktieren Sie die Redaktion. Das Team des Büros urbanista hilft Ihnen gern:

Oder rufen Sie uns an:
040 298 121 70